Steppenwolf, neue Spezies in Guanacaste?

Heute sind wir mal ein wenig tiefgründig, liebe Leutchen. Auf unseren zahlreichen Internetrecherchen treffen wir immer wieder Beiträge betreffend Sinn- und Selbstfindung. Uns schwirrt da immer wieder der Steppenwolf durch den Kopf. Und damit meinen wir nicht einen Kojoten, oder gar die Band, wobei die ja auch Hammer sind.

Herman Hesse

Bevor wir euch jetzt mit einer Inhaltsangabe zuballern, gibt es erst mal Infos zu Herman Hesse. Wer war dieser Typ überhaupt?

Hermann Karl Hesse, Pseudonym: Emil Sinclair geboren 2. Juli 1877 in Calw und verstorben am  9. August 1962 in Montagnola, Schweiz. Er war ein deutsch-schweizerischer Schriftsteller, Dichter und Maler.

Steppenwolf Hermann Hesse
Das mystische Leben des Herman Hesse

Bekanntheit erlangte er mit Prosawerken wie Siddhartha oder Der Steppenwolf und mit seinen Gedichten (z. B. Stufen). 1946 wurde ihm der Nobelpreis für Literatur und 1954 der Orden Pour le Mérite für Wissenschaften und Künste verliehen.

Wie gesagt, geiler Typ eben.

Steppenwolf – short version

1927 veröffentlichte Hermann Hesse seinen Roman „Der Steppenwolf“. Hauptfigur ist der knapp 50 Jahre alte Harry Haller. In einer Stadt in der Schweiz befindet sich der Einzelgänger Mitte der 1920er Jahre in einer Existenzkrise und leidet unter der Oberflächlichkeit seiner Zeit.

Seinen Tag verbringt Haller mit Lektüre, klassischer Musik und dem Besuch von Kneipen. Hesses Werk gliedert sich in drei Teile: In das Vorwort des fiktiven Herausgebers, Harry Hallers Aufzeichnungen und in das „Traktat vom Steppenwolf“. Das Vorwort und Hallers Aufzeichnungen sind in der Ich-Form verfasst. Einzuordnen ist das Werk in die Epoche des Expressionismus.

Identifikationsfläche

Hermann Hesse schrieb „Der Steppenwolf“ zu einer Zeit, in der er selbst unter Selbstzweifeln litt. „Der Steppenwolf“ besitzt heute noch Identifikationsfläche für Leser aller Altersgruppen. Sinnsuche, die Rolle des Individuums in der modernen Gesellschaft, Fortschrittsgläubigkeit, Materialismus, die Tendenz, sich lieber abzulenken statt einzumischen – alle diese Aspekte sind aktueller denn je, findet ihr nicht.

Sichtungen

Also nochmal zur Wiederholung. Der Roman wurde bereits 1927 veröffentlicht, hat also schon ein paar Jährchen auf dem Buckel. Und bereits damals war die Selbstfindung ein großes Thema.

Dazwischen haben wir jetzt einige Jährchen damit verbracht, Kriege zu führen, die Umwelt zu zerstören und letztlich alles nur um mehr und mehr konsumieren zu können. Sich weiter von der Gemeinschaft abzuspalten und zum Ausgleich noch mehr zu konsumieren.

Wir sichten sie immer öfter, auch hier in Guanacaste, die einsamen „Wölfe“, die von einem ganz subtilen und dumpfen Gefühl, das sich aus dem Hintergrund meldet und um Umkehr bittet, gejagt werden.

Mindfuck

Wir können euch nur zur Umkehr raten und dabei handelt es sich nur um unsere Meinung, wir sind ja keine Ärzte, aber wir verfügen dafür über ein viel gelebtes und facettenreiches Leben. Leutchen, es ist genug für alle da. Und wahres Glück ist erst vollständig, wenn ihr es teilt. Guckt raus aus dem Fenster, es passiert jeden Tag um euch rum, das geile, pulsierende Leben da draußen. Und streicht doch endlich diese verdammte „Nutella-Werbung-Lebensversion“ aus dem Kopf. Wahres Leben braucht kreative Wege.

Wusste Herman Hesse ebenfalls schon. Hier zum Abschluss noch ein Gedicht von ihm, das wir nicht weiter kommentieren möchten.

Stufen von Hermann Hesse
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne

Pura Vida – rockt euer Leben, seid dankbar.

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