Politiker aus dem Weg-Schulstreik fürs Klima

Klima ändern mit Greta kämpfen

Schon lange sind die schweren Folgen des Klimawandels bekannt: Jeder weiß Bescheid, keiner tut was. Vor allem auf unsere Politiker ist kein Verlass. Doch davon hat die Jugend jetzt genug, sie beginnt einen Schulstreik fürs Klima. Um wirklich etwas zu verändern, braucht die Welt noch viel mehr Einsatz…

UN-Klimagipfel eine Enttäuschung

Die Hoffnung einiger Umweltschützer lag ja bei der diesjährigen UN-Klimakonferenz. Ab dem 02. Dezember versammelten sich Vertreter aus rund 200 Ländern in Kattowitz, Polen, um dort Fortschritte im Bezug auf gemeinsame Klimapolitik zu machen. Dieses Jahr sollten die Maßnahmen des Pariser Abkommens von 2015 konkretisiert werden. Also was genau muss jedes einzelne Land machen, um tatsächlich die Erderwärmung unter 2°C zu halten?

Die zweiwöchige Klimakonferenz ist nun beendet und was bleibt beim Volk? Enttäuschung. Wirklich bewegende Fortschritte wurden nicht gemacht, die Politiker schließen weiterhin ihre Augen im Bezug auf den Klimawandel. Als wirkliche Katastrophe, die das komplette Gleichgewicht der Natur durcheinander bringt und sowohl Dürren, als auch Flut und extreme Wetterlagen entstehen lässt, wird die Erderwärmung nicht wahrgenommen.

Un-Klimagipfel
Die diesjährige Klimakonferenz fand in Kattowitz, Polen statt

Doch sind wir wirklich überrascht? Haben manche tatsächlich erwartet, dass die Politiker mit einem nötig radikalen Plan aus der Konferenz kommen und Änderungen für die Rettung unseres Planetens in die Wege leiten?

Wohl kaum, und das hat die 15-Jährige Greta Thunberg aus Schweden auch ganz offen auf dem diesjährigem Klimagipfel angesprochen. Und den Politikern ordentlich die Meinung gegeigt.

Die Jugend muss aktiv werden

Greta sagt ganz klar und deutlich, dass auf unsere Politiker kein Verlass ist. Da die Erwachsenen auf unsere Zukunft scheißen, müssen wir nun also aktiv werden. Die Zeichen sind klar, die Wissenschaft lässt keine Zweifel: der Klimawandel ist da. Und handeln wir nicht schnell wird er verheerende Folgen für uns haben. Um das Schlimmste abzuwenden, muss hier und jetzt gehandelt werden.

Zu Beginn der Schulzeit in Schweden, ging Greta statt zum Unterricht, vor das Parlament in Stockholm, um gegen die Klimapolitik zu demonstrieren. Mittlerweile schwänzt sie nur noch freitags den Unterricht und ruft zum Schulstreik fürs Klima auf. Allein ist die junge Schwedin lange nicht mehr.

Gretas Rede am Klimagipfel
Greta zeigt den Politikern ihre Meinung auf der UN-Klimakonferenz

Greta diente vielen Schülern auf der ganzen Welt als Vorbild. Australische Schüler gingen massenweise auf die Straße und nun steigt auch die deutsche Jugend ein. Denn obwohl wir ein ja so „fortschrittliches“ Land sind, kommt Deutschland den Klimaschutzbedingungen nicht mal annähernd nach. Die Politiker schlafen und tun: nichts. Nun hat die Jugend aber genug, immerhin ist es ihre Zukunft mit der die Erwachsen spielen.

#FridaysForFuture

Unter dem Hashtag auf Twitter verbreitet sich Gretas Vision über die ganze Welt. Junge Leute schwänzen freitags den Unterricht und ziehen vor ihr jeweiliges Regierungsgebäude. Egal aus welchem Land, oder welcher Stadt sie kommen, jeder Kämpfer ist wichtig. Mit selbstgebastelten Schildern auf denen steht „Klimaschutz statt Kohleschmutz“ oder „All I want for Christmas is KOHLEAUSSTIEG“ zeigen sie ihr Missfallen an der Politik. Es muss sich etwas tun!

Berliner Schulstreik
Schüler schwänzen die Schule, um gegen unsere Klimapolitik zu demonstrieren

Doch das gefällt nicht allen Politikern. Diese weisen auf die Schulpflicht hin und erklären, dass streiken während des Unterrichts illegal ist. Wenn es den Schülern so wichtig wäre, können sie ja nach dem Unterricht demonstrieren. Aber genau hier liegt der Punkt. Ein Schüler aus Kiel fragt sich, warum er denn in der Schule für eine Zukunft lernen soll, die es möglicherweise gar nicht geben wird. Und seit wann wurden nötige und radikale Veränderungen, denn mit einer leisen Stimme im Hintergrund in Gang gesetzt? Die Politiker haben zur Genüge gezeigt, auf diese Weise hören sie uns nicht zu….

 

Costa Rica hingegen sieht die Katastrophe des Klimawandels und versucht dagegen anzukämpfen. Was ist ihnen eingefallen, um mehr auf ihre Umwelt zu achten?

Du willst mehr über die junge Klimaaktivistin wissen? Dann klicke hier für einen Artikel über die 15-Jährige Greta!

Costa Rica hat im Gebiet Umweltschutz die Nase vorne.  Wer einen entspannten Urlaub in diesem Traumland erleben möchte, ist bei dieser Natur-Lodge genau richtig!

Reisepass – Aufenthaltserlaubnis in Postfilialen beantragen

Costa Rica bietet neue Möglichkeit den Reisepass zu beantragen

Um einen Reisepass oder eine Aufenthaltserlaubnis zu beantragen müssen die Ticos seit diesem Jahr nicht mehr zu einer Bank gehen. Inzwischen bieten auch die „Correos de Costa Rica“, die landeseigene Postzentrale diesen Dienst an. Wer Diesen in Anspruch nehmen will, muss vorher unter der 1311 einen Termin vereinbaren.

An einer der 27 Postfilialen kann man dann über die Electronic Service Windows (VES) die Anträge stellen. Praktisch dabei, alle Zahlungen für die Beantragung kann man direkt vor Ort durchführen, man muss sie nicht extra in einer Bank erledigen. Man braucht lediglich eine gute Kopie seines Personalausweises und das Original. Der Reisepass kostet 65$, zusätzlich fallen Gebühren von 250 Colones und noch einmal 7.000 Colones an, die in Bar entrichtet werden müssen.

Außerdem können die Kunden eine Versicherung abschließen, die bei Verlust oder Diebstahl den Ersatz des Dokumentes absichert. Schon im ersten Jahr bearbeitete das VES mehr als 32.000 Reisepässe und 33.000 Aufenthaltserlaubnisse. Im kommenden Jahr sollen es noch mehr werden.

 

Wer noch nicht in Costa Rica war, dem legen wir definitiv eine Entdeckungs-Reise in dieses artenreiche Land ans Herz.

Und um die Reise abzurunden empfehlen wir einen Aufenthalt im travelhotel.