Costa Rica – viel Natur und viel Whats App

Klima ändern mit Greta kämpfen

Ständig am Chatten, Surfen, Liken und Posten: Ganz Costa Rica hängt vor dem Smartphone ab

Wunderschöne Strände, wilder Dschungel, ein Potpourri aus Farben, Pflanzen und Tieren – ja, Costa Rica ist ohne Frage Natur pur! Doch anstatt einfach mal in der Hängematte abzuhängen und die verrückte Affenhorde zu beobachten, klebt der Großteil der Costa Ricaner – und Touristen – am Smartphone. Facebook ist eben einfach geiler, als das Face-to-Face-Kommunikation, oder?

Social Media Gefahren
Ganz Costa Rica ist verrückt nach Facebook & Co.

Kleines Land, große Nutzung

Ja, Costa Rica ist heiß auf Whats App und Co. Eine Studie belegt nun sogar schwarz auf weiß, dass unser kleines Naturparadies, mit seinen gerade einmal 5 Millionen Einwohnern, den größten Anteil an Social-Media-Nutzern in ganz Lateinamerika hat. Im Vergleich: Mexiko hat 100 Millionen Bewohner. Whaaaaat?! 

Gefahren? Welche Gefahren?

Spinnen die denn, die Ticos? Es ist schließlich kein Geheimnis, dass der ganze soziale Mist fette gesundheitliche, emotionale, soziale und finanzielle Gefahren birgt. So lese sich ein Beipackzettel der Droga Facebook folgendermaßen: Fahrigkeit, Reizbarkeit, Verlust der intellektuellen Unabhängigkeit, unausgeglichener Hormonhaushalt und bei Kindern eine Störung der geistig-psychischen Entwicklung. Ganz zu schweigen einmal von den massiven Sicherheitslücken. 

Gefahren von Social Media

Digitale Happiness

Woran liegt es also, dass gerade in Costa Rica die Menschen süchtig nach Daumen-hoch- und Herzchen-Symbolen sind? Warum sind ihnen digitale Streicheleinheiten lieber als die Wirklichkeit? Gemäß dem Happy Planet Index zählt das Land zu den glücklichsten der Welt. Wäre dies auch noch der Fall, wenn wir hier einen Social-Media-Blackout hätten? Fraglich!

Mehr Infos zum Thema Costa Rica hier:

Social Media ist unser Tod

Wir verdursten

Ausgestorben? Von wegen!

Schildkröten

Manchmal gibt es wohl doch noch gute Natur-Nachrichten: selten, aber es gibt sie…So kann es tatsächlich auch vorkommen, dass eine als ausgestorben geglaubte Art, plötzlich auf einer Insel herumspaziert. Wie ein kleines Wunder…

Schildkröte auf Galápagos-Insel

So ist es tatsächlich auf den allbekannten Galápagos-Inseln passiert. Es wurde ein lebendiges Exemplar der Unterart Chelonoidis Phantasticus gefunden. Das Weibchen wurde während einer Expedition entdeckt, die von einer US-Umweltorganisation und dem Galápagos-Nationalpark organisiert wurde. Seit mehr als einem Jahrhundert wurde angenommen diese Art der Rießenschildkröten gäbe es nicht mehr, heute spaziert sie auf der Insel Fernandina rum. Nur dort kommt diese Art überhaupt vor, wie es für die Galápagos-Inseln so typisch ist.

Meeresschildkröten in Gefahr
Viele Schildkröten-Arten sind vom Aussterben bedroht. Zu viele wurden schon vollkommen ausgerottet…

Denn hier gibt es die größte Anzahl von Arten, die nur dort und sonst nirgendwo anders auf der Welt existieren. Anscheinend haben die Inseln wirklich etwas magisches an sich: sie bringen sogar ausgestorbene Arten zurück. Okay, mit Magie hat das wahrscheinlich nichts zu tun, aber Grund zur Freude ist trotzdem. Endlich mal eine gute Nachricht im Bezug auf Aussterben von Tierarten…

Trump will seine Mauer

Relaxtes Hotel im Dschungel