Leuchtsmog verpestet den Himmel

Komm, lass uns die Sterne am Himmelszelt bewundern … und die Milchstraße. Leider ist dies vielerorts auf der Welt nicht mehr möglich. Denn Lichtverschmutzung lässt die Nacht hell erleuchten.

Wir verpesten die Nacht mit unserem Licht

Wo sind die Sternbilder geblieben?

Es gibt den kleinen und großen Wagen, den Löwen, den Wassermann – an unserem nächtlichen Himmel lassen sich 88 Sternbilder bestaunen. Doch immer seltener ist es möglich, die wunderbaren Konstellationen auch zu sehen. Vor allem in der Stadt. Wer hier sehnsüchtig in den Nachthimmel schaut, erkennt selbst an eigentlich klaren Nächten meist nur noch einige wenige leuchtende Sterne. 

Auch Nachts ist es vielerorts taghell

Ja, die Nacht verschwindet. Vielerorts sorgt künstliche Beleuchtung für eine regelrechte Lichtverschmutzung. Klar, viele Menschen fürchten die Dunkelheit. Wer weiß denn schon, was sich in der Finsternis verbirgt. Aber oftmals benutzen wir eben einfach viel mehr Licht als nötig. An unseren Häusern, Fabriken und Straßen. So nimmt die Lichtmenge jedes Jahr weltweit um etwa zwei Prozent zu. Dabei legen vor allem Entwicklungsländer ein rasantes Tempo vor. 

Folgen für Mensch, Tier und Pflanzen

Leider verbraucht das viele Licht nicht nur sinnlos viel Geld und Strom. Nein, es ist vor allem sehr schädlich für die Tier- und Pflanzenwelt. Bäume, zum Beispiel, kommen mit den Jahreszeiten durcheinander. Plötzlich sprießen die jungen Blätter viel zu früh – nur um dann beim nächsten Frost zu erfrieren. Noch viel gravierender sind die Folgen allerdings für die Insektenwelt. Diese kreisen nur noch wie hypnotisiert um die vielen Lichtquellen und vergessen dabei völlig nach Nahrung zu suchen oder sich fortzupflanzen. 

Und auch wir Menschen haben unter den Folgen des künstlichen Lichts zu leiden. Da es nie ganz dunkel wird, kommt unser Körper immer öfter mit Tag- und Nachtzeiten durcheinander. Unser Biorhythmus und Hormonhaushalt spielt verrückt. 

Achtung Lichtverschmutzung!

Was können wir tun?

Folglich sollten wir versuchen, unsere Lichtnutzung möglichst zu reduzieren. Auch bei der Städte- und Landschaftsplanung muss dies mit in Betracht gezogen werden. 

Lust auf einen sternenklaren Himmel? Dann kommt vorbei! Hier am Strand von Buena Vista, Costa Rica, lässt sich jedes einzelne Sternbild erkennen. Romantik pur! 

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