Costa Rica Geschichte, Umwelt und Natur

Wenn Sie eine Reise nach Costa Rica planen oder sich für die zentralamerikanische Republik interessieren, gibt es in dieser Webseite einige Costa Rica Reiseinformationen und Reiseberichte über die Nationalparks und Neuigkeiten.    

                                         Welcome to the jungle                                          Looking for peace, finding harmony?

Reiseinformationen, Artikel und Meinungen

Die zentralamerikanische demokratische Republik Costa Rica liegt mitten in den Tropen und grenzt im Norden an Nicaragua, sowie im Süden an Panama. Ihre Fläche misst 50.660 Quadratkilometer, was in etwa der Grösse Niedersachsens entspricht.

Der Abstand zwischen den beiden Ozeanen beträgt an der schmalsten Stelle nur etwa 119 km. Der höchste Punkt des Landes ist der Chiripó (3820 m) in der Cordillera de Talamanca. Zu Costa Rica gehören auch einige kleine Inseln: La Noita im Karibischen Meer, Chira, Isla del Caño und Isla del Coco im Pazifischen Ozean. Insgesamt gliedert sich Costa Rica in sieben Provinzen (Alajuela, Cartago, Guanacaste, Heredia, Limón, Puntarenas und San José).

Schätzungsweise 400.000 Indianer lebten in Costa Rica, als Kolumbus 1502 an Land kam. Zudem gab es vier indigene Stämme: die Cariben an der Ostküste, die Borucas im Süd-Westen, die Chibchas und die Diquis. Einige Jahre später haben die spanischen Eroberer versucht, das Land systematisch zu kolonisieren, klassifizierten

Costa Rica dann aber, aufgrund seiner Rohstoffarmut und unbedeutenden strategischen Lage, als Kolonie. Cartago wurde gegründet und war bis 1823 die Hauptstadt von Costa Rica. 1821 wurde Costa Rica unabhängig, nachdem es zwei Jahre zu Mexiko gehörte. Ausgenommen der Militärdiktatur von Tomás Guard zwischen 1870 bis 1882, hat sich das Land zu einer der größten demokratischen Republiken in Lateinamerika entwickelt und besitzt seit 1949 keine eigenen Streitkräfte mehr. Nicht zu Unrecht gilt Costa Rica als eines der stabilsten und am wenigsten korrupten Länder Lateinamerikas. Sogar seine Präsidenten können bei Korruption vor Gericht gehen.

Die Deutschen in Costa Rica

Eine Reise nach Costa Rica in den 30iger und 40iger Jahren unternahmen eine Gruppe von vielleicht 1000 deutschen Einwanderern und konnten großen Einfluß auf die Entwicklung des Landes nehmen. Einerseits weil sie ihr Wissen und Geld mitbrachten, andererseits, weil sie sich nie gegenüber dem Gastland abgeschottet haben. So legten zum Beispiel die Deutschen Stiepel und Wallerstein den Grundstein für die florierende Kaffeeindustrie in dieser Zeit in Costa Rica.

Costa Rica Reiseinformationen zu Umwelt und Natur

Die nationalen Umweltprobleme entstehen vor allem durch die Abholzung der Wälder für landwirtschaftliche Zwecke. Einst war Costa Rica komplett bewaldet, verlor aber zwischen 1990 und 1995 jährlich durchschnittlich 3% seiner Waldfläche und verringerte diese schließlich auf nur 25%. Ein weiteres Problem ist die Kontamination des Bodens durch Dünger und Pestizide. 1973 wurden dem Ministerium für Gesundheit die Befugnisse zur Kontrolle der Umweltverschmutzung zuteil.

 Allerdings fehlte es dem Ministerium damals, ähnlich wie heute, an ausreichend Geld und beschultem Personal, um eine wirksame Kontrolle zu gewährleisten. Auch im Hinblick auf die Abfallentsorgung gibt es noch viele Probleme zu lösen. Recyclingprojekte stecken noch in den Kinderschuhen.

1991 öffnete sich Costa Rica den Markt zum Gen-Anbau

Im Jahr 2003 wurde das Freihandelsabkommen zentralamerikanischer Staaten mit den USA unterzeichnet, gegen starken Protesten in der Bevölkerung. Den multinationalen Konzernen wurden noch mehr Sonderrechte einräumt.

Im Juni 2009 haben Mediziner und Forscher erneut vor den Umwelt- und Gesundheitsproblemen gewarnt, die durch den Klimawandel entstehen. Außerdem ist der wirtschaftliche Schaden durch den Klimawandel weitaus größer als die zur Zeit stattfindende ökonomische Weltwirtschaftskrise.

Hinzu kommen nun noch andere internationale Umweltprobleme, allen voran die globale Klimaveränderung und die damit verbundene Erwärmung der Ozeane. Immer mehr Stürme und Hurricanes entstehen in den Ozeanen und giftige Algenbildung bewirkt eine Bedrohung der Meereslebewesen, auch hier in Costa Rica.

Naturschutz

Costa Rica schneidet im Vergleich mit anderen Ländern in Sachen Umwelt sehr gut ab. Hier wird Naturschutz mittlerweile groß geschrieben. Kein anderes Land hat eine so beeindruckende Vielzahl von Schutzgebieten verschiedenster Kategorien.

Das costaricanische Ministerium für Umwelt und Energie (MINAE) erklärte im Jahr 2003, dass das Land stolze 256 Schutzgebiete aufweist. 25% der Landfläche sind geschützt, entweder in Form eines Reservates oder eines Nationalparks.

Die Regierung

Costa Rica wurde zu einem Natur-Tourimus-Vorzeigeland, vor allem dann als im Jahre 2006 der Friedensnobelpreisträger Óscar Arias Sánchez zum Präsident von Costa Rica gewählt wurde und der Umweltzerstörung den radikalen Kampf ansagte. Die letzte Regierung unter Laura Chinchilla wurde zu Beginn gefeiert, später aber entwickelte sich die Regierung unter Anderen wegen ihren Geldeintreibungsgesetzen zu einer der unbeliebtesten Regierungen in Lateinamerika. Bei den Präsidentschaftswahlen von 6. April 2014 bekam Politikneuling Luis Guillermo Solís hat bei der Stichwahl 77,88 Prozent der Stimmen und will gegen Korruption und soziale Ungleichheit kämpfen. Das Volk steht hinter ihm mit grossen Hoffnungen und Erwartungen.

Am 5. September 2012 erschütterte ein Erdbeben der Stärke 7,6 in Costa Rica. Erstaunlicher Weise sind nur sehr geringe Schäden entstanden. Gemeldet wurden 2 Tote durch heruntergefallene Bau-Gegenstände und vereinzelte Gebäudeschäden. Auch die folgenden Nachbeben richteten keinen großen Schaden an.

Ein Erdbeben von einer Stärke 5,8 auf der erinnerte am 5 September 2013 die Bewohner von Guanacaste an das Erdbeben vor einem Jahr, vermutlich wegen der harten Bodenstruktur kam es jedoch zu keinen nennenswerten Schäden.

Lebenserwartung und Lebensqualität

Im Happy Planet Index (HPI), ein Index der menschlichen Wohlergehens und Umweltauswirkungen, die von der New Economics Foundation (NEF) im Juli 2006 eingeführt wurde, steht Costa Rica ganz oben.

Beim Ranking für das Jahr 2012 steht das Land zum zweiten Mal in Folge auf Platz eins, nicht zuletzt aufgrund seiner sehr hohen Lebenserwartung und Lebensqualität.

Weitere Informationen rund um Costa Rica für Reisende oder potentielle Auswanderer finden sich unter folgender Adresse:     Abenteuer Auswandern Costa Rica

Regenzeit in Guanacaste Costa Rica

Jetzt in der Regenzeit ist es noch sehr warm und trocken. In Guanacaste ist es sehr grün, mit sehr vielen naturbelassenen Landschaften. Außerdem ist die Regenzeit für viele Besucher eine interessante Reisezeit, mit insgesamt wenig Regen und viel Sonne in Guanacaste.

Deshalb freuen wir uns auf die Regenzeit, die wieder zahlreiche Schmetterlinge und andere Tiere mit sich bringt.

Das Wetter hier in Costa Rica hat sich in den letzten Jahren ein bisschen gewandelt; wir haben auch Regen in der Trockenzeit und gleichzeitig mehr Sonne in der Regenzeit.

Für Urlauber die das Land besuchen wollen eine Empfehlung einer Hotel-Lodge:
Costa Rica Hotel Geheimtipp

News:

Costa Rica verbietet die Sportjagd

Als erstes Land Lateinamerikas verabschiedet Costa Rica ein Gesetz gegen die Sportjagd und macht dabei einen entscheidenden Schritt hin zum Schutz der Artenvielfalt des Landes.

Karneval in Limon

Bald ist wieder Oktober mit dem traditionellen Karnevals-Umzug in Limon und an anderen Orten.

 

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