Costa Rica, 17.12.2016
Der Anstieg des Meeresspiegels – Eine Gefahr für alle

Der Klimawandel sorgt mit zunehmenden Temperaturen für den Anstieg des Meeresspiegels, betroffen sind wir davon alle. Zu den ersten Opfern zählen hier natürlich die Küstenregionen weltweit, darunter auch das beliebte Reiseziel Costa Rica. Immer deutlicher verschwinden die Strände unter den Wassermassen des Meeres. Das schadet nicht nur der Größe des Landes, sondern auch der biologischen Vielfalt, der Wirtschaft und natürlich auch den Anwohnern, denn es sind vor allem die Küstenregionen, die stark bewohnt sind. Sowohl tierische als auch menschliche Bewohner leiden unter der Situation. Ihr Lebensraum schwindet, sie müssen sich anpassen. Hinzu kommt noch, dass wenn Stege und Fischerwege vom Meer verschlungen werden, auch viele Menschen nicht mehr ihrer Arbeit nachgegen können. Zusätzlich leidet der Tourismussektor, denn mit dem Anstieg des Meeresspiegels gehen viele Wander- und Strandwege verloren, die sich zuvor an großer Beliebtheit erfreuten. Zwar hat sich der kleine, zentralamerikanische Staat vorgenommen, bis 2021 die erste klimaneutrale Nation zu sein, alleine kann Costa Rica es aber nicht schaffen, weitere Schäden zu vermeiden.

Da uns der Anstieg des Meeresspiegels früher oder später alle betrifft, müssen dementsprechend auch alle versuchen, dem Klimawandel entgegenzuwirken. Auch Deutschland droht ein Verlust von Wohnfläche im Norden durch den Anstieg des Meeresspiegels, wenn die Gletscher weiterhin so schnell schmelzen und das Meer so drastisch steigt. Jetzt ist die Zeit gekommen, um aktiv gegen den Klimawandel anzukämpfen, damit nicht noch mehr Lebensraum weltweit durch dessen Auswirkungen gefährdet wird.  

Hier gibt es einen weiteren, interessanten Artikel zum Thema des weltweiten Anstieg des Meeresspiegels.

 

 

Costa Rica, 28.06.2016

Lösung der Trinkwasserprobleme in Costa Rica

 

Projekt für die Region Bebedero

Die Wasserknappheit in Guanacaste könnte ab 2018 ein Ende haben. Das costarikanische Institut für Wasserleitung und Kanalisation (AyA- Acueductos y Alcantarillados) und der Nationale Grundwasser, Bewässerungs - und Entwässerungsservice (Senara- Servicio Nacional de Aguas Subterráneas Riego y Avenamiento) sehen einen großen Vorteil darin, die Trinkwasserbedürfnisse der Menschen dadurch zu befrieden, indem sie Wasser aus Reservoirs benutzen. Ein Teil des Wassers aus dem ARDESA Wasserkraftwerk, welches ansonsten ins Meer fliest und somit verschwendet wird, wird hierzu an das zentrale Versorgungsnetz der Stadt weitergeleitet und fliest danach in die Gemeinschaft der Bebedero. Die Vereinbarungen hierzu werden hoffentlich in Kürze abgeschlossen sein, damit 2018 alles fertig ist. Das gesamte Projekt soll etwa um die $ 4 Millionen kosten. 

 

 

Projekt für die Region Guanacaste

Das zweite Wasserversorgungsprojekt bezieht sich auch die Küstenregion in Guanacaste.

Ziel dieses Projekts ist es Trinkwasser und Wasser zur Bewässerung in die Regionen weiterzuleiten. Das Wasser soll aus dem Fluss Piedras Reservoir zu einem 1300 Hektar großen Gelände in der Nähe des Lomas de Barbudal Reserve in Bagaces geleitet werden. Für den menschlichen Verzehr werden hier dann 2 Kubikmeter pro Sekunde anfordert. Demnach würde ein 55 Kilometer langer neuer Kanal gebaut werden und ein Teil des bereits bestehenden würde erweitert. Hierfür müssten allerdings 23 Objekte enteignet werden müssen, von denen die meisten Unternehmen gehören. Die Kosten für dieses Projekt wird geschätzt, in der Studien Phase $ 500.000.000 und ist derzeit zu sein. Die Arbeiten werden voraussichtlich im Jahr 2018 und die erste Phase zu beginnen, würde im Jahr 2021 abgeschlossen sein.

 

 

 

Costa Rica, 05.04.2016

Der wahre Grund der hohen Lebensmittelkosten in Costa Rica

Lange Zeit galten die teureren Produktionskosten in Costa Rica als Rechtfertigung für die unverhältnismäßigen Lebensmittelkosten. Nun stellte sich heraus, dass die Zollschranken großer Lebensmittel-Unternehmen der wahre Grund sind.

Wieso sind die gleichen Produkte in den umliegenden Nachbarländern so viel billiger als in Costa Rica? Und wie kann es sein, dass sogar einheimische Artikel in Panama sowie Nicaragua günstiger angeboten werden können?

Hierauf gibt es jetzt schockierende Antworten. Große Unternehmen für Lebensmittelherstellung (z.B. Dos Pinos und Pipasa) schützen sich durch hohe Zollschranken gegen die Konkurrenz aus der Nachbarschaft. Hier wird z.B. für den Import von Milch eine 65 % Steuer angerechnet. Dadurch, dass die Preise der Konkurrenten dementsprechend in die Höhe getrieben werden, können die costa-ricanischen Lebensmittelhersteller ihre Preise erhöhen und bleiben trotzdem noch der günstigste Anbieter auf dem Markt.

Weitere interessante Informationen zu Costa Rica finden sie hier.

 

 

Costa Rica, 28.12.2015

Fiesta, fiesta, fiesta

Zum Jahresende gibt es immer was zu feiern. Natürlich auch hier in Costa Rica werden um die Feiertage und Neujahr herum jede Menge Fiestas ausgerichtet! Hier ein kleiner Überblick, was die kommenden Tage so ansteht:

Fiesta de los toros de Sámara, Guanacaste

Von Weihnachten bis ins neue Jahr hinein findet jedes Jahr in Sámara die Fiesta de los Toros statt. Zehn Tage lang gibt es Unterhaltung mit Musik, Pferdeparade und dem Rodeoreiten auf den toros. Die Stiere werden hier nicht wie bei der Corrida getötet! Sámara ist beliebt bei internationalen Gästen, aber während der Fiesta de los Toros lassen sich auch viele Einheimische blicken.

Fiesta de Zapote, San José

Wer den größeren Rummel mag, sollte sich auf in die Hauptstadt machen. In San José finden vom 25. Dezember bis zum 3. Januar die Fiestas de Zapote statt. Essen, Stiere, Musik, Spiele, Achterbahn und Karussells und andere Tico-Traditionen gibt es hier. Es ist die größte Neujahrsfete des Landes, allerdings auch nicht gerade billig: Ein Tagesticket gibt’s für 20 tausend Colones, also circa 40 US Dollar.

Und mehr Fiesta…

Wer auf Reggea steht, für den ist vielleicht das Konzert der puerto-ricanischen Band Cultura Profética etwas. Das Konzert startet am Dienstag, 29. Dezember 2015 in Playa del Coco, der Eintritt kostet 17.500 Colones und die Tickets gibt’s zum Beispiel in Nicoya, Liberia oder direkt in Playas del Coco.

Für diejenigen, die gerade dem Festtagstrubel entgehen wollen, könnte das Yoga Festival in Cartago interessant sein. „Un nuevo comienzo“ – ein Neuanfang – so heißt das eintägige Festival, dass dieses Jahr am 27. Dezember erstmals stattfindet. Im Mittelpunkt stehen Reflexion über das vergangene Jahr, Meditation und dazu gibt es gesundes Essen.

Da dürfte doch für jeden was dabei sein! In diesem Sinne: Frohe Weihnachten und ein schönes neues Jahr!

Mehr Costa Rica News finden Sie hier

 

 

Santa Cruz, Costa Rica, 01.12.2015

Dengue kehrt zurück nach Guanacaste

Es gibt wieder Dengue Fälle in Costa Rica, Guanacaste und in anderen Landesteilen. Es ist nicht so heftig wie vor zwei Jahren und bei den meisten Patienten dauert die Krankheit auch nur ein paar Tage an.

Santa Cruz am meisten betroffen

Das Kanton Santa Cruz in Guanacaste ist am stärksten vom Denguefieber betroffen. In den letzten Monaten mussten bis zu 100 Fälle pro Woche behandelt werden.

Das Denguefieber ist eine Viruskrankheit, die durch Moskitos übertragen wird. Dengue ist vor allem in tropischen Regionen wie Mittelamerika weit verbreitet. Bei rechtzeitiger Behandlung erholen sich die Patienten nach einigen Tagen, bei Nichtbehandlung kann die Krankheit jedoch tödlich enden.

Bis November dieses Jahres wurden im Kanton Santa Cruz über 800 Fälle gezählt und seit August spricht man von einer Epidemie. Vor allem im November und Dezember ist das Risiko besonders hoch, da es in der Übergangsphase von Regen- zu Trockenzeit zu Wasserablagerungen kommt, welche als Brutplatz für die Moskitos dienen.

Schutz und Vorbeugung

Aus anderen Regionen Costa Ricas wird Unterstützung bei der Ausräucherung geboten, jedoch sei damit die Epidemie nicht zu bekämpfen, so Gesundheitsspezialist Warren Chavarria. Ebenso wichtig sei es, die möglichen Brutstellen zu beseitigen. Ein Flaschenverschluss reicht den Moskitos aus, sich zu entwickeln.

Costa Rica Reisende schützen sich am besten, indem sie sich von Brutstellen fernhalten und Moskitostichen mit Schutzprodukten und Insektengittern vorbeugen.

In den meisten Teilen Guanacastes ist die Situation allerdings nicht wirklich gravierend. Außerdem kann man davon ausgehen, dass durch die Wetteränderung seit gut einer Woche der Moskitobestand drastisch zurückgehen wird bzw. schon zurückgegangen ist.

Mehr Neuigkeiten aus Costa Rica, Guanacaste, Sámara

 

 

 

Rodelrampe in der City Mall

Alajuela, 21.11.2015

Weiße Weihnacht in Costa Rica!

Heute ist es soweit – in Costa Rica segeln die ersten Schneeflocken in Richtung Boden. Aber natürlich nicht überall, sondern nur in dem Schnee-Erlebniscenter „Snow Fun“, der heute in der neuen City Mall in Alajuela seine Tore öffnet.

Eröffnung des Centers

Die Familienattraktion wird 70 Tage während der Weihnachtszeit geöffnet sein. Um 7 Uhr morgens gab es heute zur Eröffnung eine zehnminütige Schneeshow mit Licht und Musik. Diese kann man alle halbe Stunde erneut bestaunen.

Preise und Leistungen

Die Preise der verschiedenen Pakete rangieren zwischen 4500¢ und 20000¢. Dafür kann man die 42 Meter lange und 10 Meter hohe Schneerampe herunter rodeln, an Schneeballschlachten teilnehmen oder Schneemänner bauen.

Der erste Schnee für Costa Rica

Das Franchise ist neu für das Land, aber es war bereits an anderen Stellen erfolgreich - wie beispielsweise Peru, Ecuador, Kolumbien und Mexiko.

Da viele Ticos und Ticas in ihrem Leben noch nie Schnee zu Gesicht bekommen haben, ist „Snow Fun“ eine witzige Idee und wird mit Sicherheit einige Besucher anlocken. Ein Spaß für Groß und Klein!

Mehr Infos und Fakten über die neue City Mall gibt es auf dem Blog für relaxte Reisetipps in Costa Rica.

 

 

tierische Retterin

San Jose, 19.11.2015

Ein Papagei als Lebensretter

Von sprechenden Papageien hat man ja bereits gehört. Gerne plappern sie vor sich hin und reden und nach. Dass sie aber auch mehr als das können, zeigte sich in einer Siedlung nahe San Jose.

Fuego, fuego!

Der grüne Papagei Betty rettete nämlich seine Besitzer vor einem Brand. Er bemerkte die Flammen in einem Nachbarhaus und rief daraufhin „Fuego, fuego!“ also auf Deutsch „Feuer, Feuer!“. Erst nachdem der Papagei lautstark darauf aufmerksam gemacht hatte, bemerkte sie die Gefahr, berichtete die Besitzerin Grettel Pereira. Daraufhin floh sie mit ihrem Mann und ihrem Kind auf dem Haus. Die Warnung von Betty kam so rechtzeitig, dass die Familie außer sich selbst ebenfalls noch einige Wertgegenstände und Möbel retten konnten.

Gefiederte Heldin

Insgesamt wurden drei Häuser durch den Brand beschädigt. Dank der aufmerksamen Papageidame wurde jedoch keiner verletzt.

Vögel als Warnsignal

Schon früher nahmen Bergwerkarbeiter Kanarienvögel mit in die Gruben, da diese viel schneller auf gefährliche Gase in der Luft reagieren als Menschen. Wenn die Vögel ohnmächtig wurden, war das ein Zeichen für die Arbeiter den Stollen so schnell wie möglich zu verlassen um nicht auch das Bewusstsein zu verlieren.

Im Gegensatz zu den Kanarienvögeln war sich Betty allerdings dessen bewusst, was sie da tat. Dass sie und ihre Artgenossen nicht nur wahllos daher plappern, sondern die Intelligenz besitzen, Zusammenhänge herzustellen, zeigten bereits einige Experimente und jetzt auch der Fall des kleinen, grünen, heldenhaften Papageis.

Weitere Neuigkeiten gibt es auf der Costa Rica Guanacaste Webseite.

 

 

Hilfe für streunende Tiere

Cartago, 14.11.2015

Hilfe für Cartagos Straßenhunde

Cartago war lange als Pilgerstättte für Katholiken bekannt, die Costa Ricas Mutterpatronin, „La Virgen de Los Angeles” aka. „La Negrita“, ehren wollen. Leider wurde der Ruf dieser Stadt von einem anderen, weniger schönen begleitet.

Ein streunender Hund für jede Straße

Jedes Jahr strömen im August tausende Pilger in die Kathedrale in Cartago, einige von ihnen werden von ihren treuen Haustieren verfolgt. Doch wenn es an der Zeit ist nach Hause zu gehen, werden viele dieser pelzigen Begleiter zurückgelassen. Im Anschluss an die Wallfahrt 2014 erschienen 70 neue Straßenhunde auf Cartagos Straßen.

Zwar kann man nicht mit Sicherheit den Grund benennen, wieso die Hunde nicht wieder mit ihren Besitzern heimgegangen sind, ihre Anwesenheit bleibt jedoch ein Problem, mit dem man rechnen muss.

Ein vorübergehendes Zuhause

Wie sich herausstellte ist Cartago ein eher freundlicher Ort zum Verweilen, wenn du ein Vierbeiner bist. Eher in diesem Jahr veranstaltete die Stadt einen Marsch um von den Gesetzgebern härtere Strafen für Tierquäler zu fordern. Jetzt plant Bürgermeister Rolando Rodriguez noch einen Schritt weiter zu gehen.

Die Stadt Cartago plant 75.000.000? (ungefähr 141.000$) in eine neue Hundeschule für Streuner zu investieren. Die Location, die auf Stadteigentum in Coris gebaut wird, wird 120 Tiere unterbringen können und leistet medizinische Dienste, führt Kastrationen durch und bereitet die Hunde auf einen Adoption vor. Das ultimative Ziel der Einrichtung wird sein, eine neue, beständige Heimat mit verantwortlichen Familien für die Streuner zu finden.

Offizielle Stimme

“Das wird ein Ponier auf diesem Gebiet werden, geleitet von Tierärzten und Freiwilligen. Außerdem wird es jemanden geben, der dafür verantwortlich ist, Trainingsgespräche zu führen, vor allem mit Kindern und darüber, wie sie diese Tiere behandeln sollten“, erklärt Rodriguez.

Bau der Einrichtung

Die Bauarbeiten beginnen diesen Monat. Geöffnet wird das Center voraussichtlich nächsten Februar.

Für Tiere aller Art, die in Not sind, wird derzeit auch der Bau der ersten Tierklinik in Costa Rica geplant.

 

 

Gefahr für die Natur

Costa Rica, 09.11.2015

Costa Rica sagt: Weg mit der Plastiktüte!

Die legislative Versammlung der Umweltkommission genehmigte am Donnerstag das Hinzufügen eines neuen Artikels des Gesetzes 8839 über die Abfallbewirtschaftung, das - sofern von der Vollversammlung verabschiedet - Unternehmen verbieten würde Produkte in Einweg-Plastiktüten zu verpacken.

Frist von 5 Jahren

Der Vorschlag würde den Unternehmen fünf Jahre geben, das Benutzen von nicht biologisch abbaubaren Plastiktüten zu stoppen. Supermärkte und andere Läden müssten dann den Kunden Taschen aus wiederverwendbaren Materialien oder biologisch abbaubaren Kunststoff anbieten.

Es gibt Ausnahmen

Nicht biologisch abbaubares Kunststoff würde nur für die Erhaltung oder den Schutz von Lebensmitteln oder anderen Produkten, bei denen die Verwendung von alternativen Verpackungsmethoden nicht möglich ist nicht ausgeschlossen werden.

Strafe bei Nichteinhaltung

Zusätzlich zu dem Verbot, bringt die vorgeschlagene Änderung hohe Geldbußen bei Nichteinhaltung mit sich.

Was passiert als nächstes?

Sollte der Vorschlag genehmigt werden, hätten Experten aus dem Gesundheitsministerium und dem Umweltministerium einen Zeitraum von sechs Monaten, um die Schritte zu skizzieren, die neuen Regelungen umzusetzen und die Kriterien zu definieren, nach denen Plastiktüten als biologisch abbaubar definiert werden könnten.

Warum es wichtig ist, Plastikmüll zu minimieren, kann man auch bei den Costa Rica Dschungelnews nachlesen.

 

 

Feiern in Costa Rica

Costa Rica, 31.10.2015

Happy Halloween!

Heute ist der 31. Oktober und damit auch Halloween. In vielen Teilen der Erde wird dieser Tag ähnlich gefeiert: mit Kostümen, geschnitzten Kürbissen und Süßigkeiten.

In Costa Rica feiert man allerdings neben den ganzen modernen Partys auch den traditionellen Maskerade-Tag, den „Diá de la Mascarada“.

Künstler toben sich kreativ an den aufwendigen Kostümen aus, die aus Gewandt und einem riesigen Pappmaschee-Kopf bestehen. Oft werden berühmte Persönlichkeiten wie Fußballspieler, Schauspieler oder Politiker nachgeahmt. Des Weiteren sind die Kostüme „la giganta“ (die gigantische Frau), „el diablillo“ (der kleine Teufel), und „la calavera“ (der Totenkopf) sehr beliebt und dürfen bei keiner Parade fehlen.

Gefeiert wird, indem auf den Straßen zu Musik getanzt wird. Die Bands nennen sich „comparsa“ und heizen die Zuschauer kräftig an.

Wie und wo auch immer ihr feiert, habt einen tollen Tag!

Weitere Infos zum Día de la Mascarada gibt es bei den Costa Rica Duschungelnews.

 

 

 Mexiko & Costa Rica, 24.10.2015

„Patricia“ – wirklich der stärkste Hurrikan oder alles heiße Luft?

Patricia wird bereits der mächtigste Hurrikan in der Geschichte genannt. Das ist auch der Grund dafür, dass das Phänomen sehr bedrohlich für die mexikanische Nation werden kann. Es wird erwartet, dass Mexiko das einzige Land ist, das vonPatricia" betroffen ist.

Keine guten Aussichten

Windgeschwindigkeiten von 325 Kilometern pro Stunde wurden bereits aufgezeichnet. Wetter-Experten kündigten deshalb gewaltige und katastrophale Ereignisse für Mexiko an.

„Es ist sehr wahrscheinlich, dass das Auge von Patricia Playa Perula und Chamela, der Strand im südlichen Bundesstaat Jalisco und 95 Kilometer westlich-nordwestlich von Manzanillo, Colima am Ende des Nachmittags erreicht, “ sagt der National Weather Service in Mexiko gestern.

Auch vom Weltraum aus sah der Hurrikan mehr als bedrohlich aus.

Besser Vorsicht als Nachsicht

Jetzt tarf „Patricia“ in der Nähe des populären Strandorts Puerto Vallarta auf Land. Die zahlreichen Touristen (15.000) wurden zuvor in Notunterkünften Sicherheit gebracht. Doch die Schäden vielen geringer aus als erwartet. Bäume wurden entwurzelt und Autos von den Windstößen erfasst.

Einige Schulen ließen auf Grund der Sturmwarnung ihre Tore geschlossen und auch drei Flughäfen stellten ihren Betrieb ein. "Das Risiko ist weiterhin hoch", sagte Innenminister Miguel Ángel Osorio Chong, nachdem der Wirbelsturm in der Bucht von Tenacatita auf Land getroffen war. "Schützen Sie sich und folgen Sie den Anweisungen des Zivilschutzes", schrieb Präsident Enrique Peña Nieto auf Twitter. Weiterhin verlegte die Regierung Soldaten und Polizisten ins Gefahrengebiet. Im ganzen Land wurden Sammelstellen für Sachspenden und Lebensmittel eingerichtet.

Noch keine Entwarnung

Wie das Hurrikanzentrum in Miami mitteilte, traf das Auge des Sturms in der Nähe von Ciuxmala auf Land, rund 85 Kilometer westnordwestlich der Hafenstadt Manzanillo. Zwar kam er nicht auf die zuvor gemessenen Windgeschwindigkeiten, sei aber weiterhin ein gefährlicher Hurrikan der Kategorie 5.

Costa Rica bleibt verschont

Laut Berichten des National Meteorological Institut (IMN) wird Hurrikan Patricia keine Auswirkung auf Costa Rica haben. Es wird zwar immer wieder zu Regen und Schauern kommen, vor allem in der Central Valley und an der Pazifikküste, aber dies ist der Regenzeit geschuldet hängt nicht mit dem Hurrikan zusammen.

Hier gibt es mehr Informationen zum Costa Rica Wetter und Klima.

 

 

Ungepflegte Schotterstraße
Calle de Lastre

Guancaste, 20.10.2015

Geldsegen für Straßenreparaturen in Guancaste

Circa ¢63 Milliarden werden an die 81 Gemeinden der Provinz verteilt, um die Straßen des Kantons zu reparieren nach dem Gesetz 18001 (Gesetz zur Übertragung von Befugnissen). Nach einer langen Diskussion im Kongress am 12. Oktober entschieden sich 36 Gesetzgeber dazu das Gesetz für das Projekt zu unterstützen.

Große Veränderungen für Transportwege

Mit dem neuen Gesetz wird jede Gemeinde in Guancaste etwa ¢770 Millionen erhalten, die dazu dienen, die schlechten Zustände der Straßen auszubessern. Das Geld wird über eine Zeitspanne von drei Jahren (2016-2018) investiert. Straßen, Bürgersteige, Fahrradwege, Fußgängerzonen, Parks, Brücken, Abwasserkanäle und auch Straßenkennzeichnungen werden in das Projekt mit aufgenommen.

Ein Gewinn für die Einwohner

Laut Guancastes Gesetzgeber Juan Marin werden die größten Gewinner dieser Übereinkunft die Bürger sein, denen demnach bessere Straßen zur Verfügung stehen.

Diese Vorteile und tragen zu einer deutlichen Verbesserung in den Gebieten, auf Straßen für Produktion, für den Tourismus, für die Städte, den Bau von Gehwegen, bei der Verbesserung des nationalen Straßennetzes und der Verkehrssicherheit in den Schluchten bei", berichtete Marin.

Schwere Last aber keine Kraft

Gesetzgeber Maureen Clark von der Nationalen Befreiungspartei (PLN - Partido Liberación Nacional) kommentierte, dass die Gemeinden eine sehr große Verantwortung und wenig Ressourcen haben. "Sie haben eine große Verantwortung und die Mittel sind nicht genug. Wir haben die Unfähigkeit der Zentralregierung gesehen, vor allem in der Erfüllung ihrer Aufgaben. Die Kommunen sind für 80% der Netze des Kantons zuständig und sie haben nicht einmal ein Viertel der Mittel, damit umzugehen ", sagte Clarke.

 

weitere Artikel: Strassen und Bustransport in Costa Rica