San Jos├ę, 12.10.2017

Tropensturm Nate verursacht gro├če Sch├Ąden

Costa Rica musste den Notstand ausrufen als der Tropensturm 'Nate' Anfang Oktober zu w├╝ten begann. Es wurden erhebliche Sch├Ąden im gesamten Land verursacht.

Alleine auf dem Interamerikanischen Highway kam es auf 117 verschiedenen Stra├čen zu Besch├Ądigungen der Infrastruktur wie zum Beispiel Absenkungen, eingest├╝rzten Br├╝cken oder heftigen Erdrutschen. Insbesondere betroffen waren auch die s├╝dlichen Regionen wie Los Santos oder Guanacaste. 

Dort mussten die Bewohner mit umgest├╝rzten B├Ąumen, ├╝berlaufenden Fl├╝ssen und defekten Stromleitungen k├Ąmpfen. Viele Stra├čen waren daraufhin nicht befahrbar. Insgesamt starben acht Menschen an den Folgen des Sturmes, 500.000 Menschen hatten kein Wasser und keinen Strom zur Verf├╝gung und 7.200 Personen mussten in Notunterk├╝nften evakuiert werden.

 

Reparaturarbeiten immer noch im Gange

Die Wiederherstellung der Infrastruktur und die Reparatur der fatalen Sch├Ąden wird weiterhin viel Zeit in Anspruch nehmen, vorerst liegt der Fokus jedoch darauf, die Strom-und Wasserversorgung in allen beeintr├Ąchtigten Orten wieder herzustellen. Derweil stellt die IDB (Interamerikanische Entwicklungsbank) ein Darlehen in H├Âhe von 20 Millionen US-Dollar f├╝r die komplexen Umbauarbeiten zur Verf├╝gung, jedoch sei das Land weiterhin auf Spenden angewiesen um alle Defekte beheben zu k├Ânnen.


Eigeniniative der Bewohner
Sturm reisst B├Ąume um
gro├če Stra├čensch├Ąden
Probleme des vielen Regens

 

Costa Rica, 17.12.2016

Der Anstieg des Meeresspiegels ÔÇô Eine Gefahr f├╝r alle

Der Klimawandel sorgt mit zunehmenden Temperaturen f├╝r den Anstieg des Meeresspiegels, betroffen sind wir davon alle. Zu den ersten Opfern z├Ąhlen hier nat├╝rlich die K├╝stenregionen weltweit, darunter auch das beliebte Reiseziel Costa Rica. Immer deutlicher verschwinden die Str├Ąnde unter den Wassermassen des Meeres. Das schadet nicht nur der Gr├Â├če des Landes, sondern auch der biologischen Vielfalt, der Wirtschaft und nat├╝rlich auch den Anwohnern, denn es sind vor allem die K├╝stenregionen, die stark bewohnt sind. Sowohl tierische als auch menschliche Bewohner leiden unter der Situation. Ihr Lebensraum schwindet, sie m├╝ssen sich anpassen. Hinzu kommt noch, dass wenn Stege und Fischerwege vom Meer verschlungen werden, auch viele Menschen nicht mehr ihrer Arbeit nachgegen k├Ânnen. Zus├Ątzlich leidet der Tourismussektor, denn mit dem Anstieg des Meeresspiegels gehen viele Wander- und Strandwege verloren, die sich zuvor an gro├čer Beliebtheit erfreuten. Zwar hat sich der kleine, zentralamerikanische Staat vorgenommen, bis 2021 die erste klimaneutrale Nation zu sein, alleine kann Costa Rica es aber nicht schaffen, weitere Sch├Ąden zu vermeiden.

Da uns der Anstieg des Meeresspiegels fr├╝her oder sp├Ąter alle betrifft, m├╝ssen dementsprechend auch alle versuchen, dem Klimawandel entgegenzuwirken. Auch Deutschland droht ein Verlust von Wohnfl├Ąche im Norden durch den Anstieg des Meeresspiegels, wenn die Gletscher weiterhin so schnell schmelzen und das Meer so drastisch steigt. Jetzt ist die Zeit gekommen, um aktiv gegen den Klimawandel anzuk├Ąmpfen, damit nicht noch mehr Lebensraum weltweit durch dessen Auswirkungen gef├Ąhrdet wird.  

Hier gibt es einen weiteren, interessanten Artikel zum Thema des weltweiten Anstieg des Meeresspiegels.

 

 

Costa Rica, 28.06.2016

L├Âsung der Trinkwasserprobleme in Costa Rica

 

Projekt f├╝r die Region Bebedero

Die Wasserknappheit in Guanacaste k├Ânnte ab 2018 ein Ende haben. Das costarikanische Institut f├╝r Wasserleitung und Kanalisation (AyA- Acueductos y Alcantarillados) und der Nationale Grundwasser, Bew├Ąsserungs - und Entw├Ąsserungsservice (Senara- Servicio Nacional de Aguas Subterr├íneas Riego y Avenamiento) sehen einen gro├čen Vorteil darin, die Trinkwasserbed├╝rfnisse der Menschen dadurch zu befrieden, indem sie Wasser aus Reservoirs benutzen. Ein Teil des Wassers aus dem ARDESA Wasserkraftwerk, welches ansonsten ins Meer fliest und somit verschwendet wird, wird hierzu an das zentrale Versorgungsnetz der Stadt weitergeleitet und fliest danach in die Gemeinschaft der Bebedero. Die Vereinbarungen hierzu werden hoffentlich in K├╝rze abgeschlossen sein, damit 2018 alles fertig ist. Das gesamte Projekt soll etwa um die $ 4 Millionen kosten. 

 

 

Projekt f├╝r die Region Guanacaste

Das zweite Wasserversorgungsprojekt bezieht sich auch die K├╝stenregion in Guanacaste.

Ziel dieses Projekts ist es Trinkwasser und Wasser zur Bew├Ąsserung in die Regionen weiterzuleiten. Das Wasser soll aus dem Fluss Piedras Reservoir zu einem 1300 Hektar gro├čen Gel├Ąnde in der N├Ąhe des Lomas de Barbudal Reserve in Bagaces geleitet werden. F├╝r den menschlichen Verzehr werden hier dann 2 Kubikmeter pro Sekunde anfordert. Demnach w├╝rde ein 55 Kilometer langer neuer Kanal gebaut werden und ein Teil des bereits bestehenden w├╝rde erweitert. Hierf├╝r m├╝ssten allerdings 23 Objekte enteignet werden m├╝ssen, von denen die meisten Unternehmen geh├Âren. Die Kosten f├╝r dieses Projekt wird gesch├Ątzt, in der Studien Phase $ 500.000.000 und ist derzeit zu sein. Die Arbeiten werden voraussichtlich im Jahr 2018 und die erste Phase zu beginnen, w├╝rde im Jahr 2021 abgeschlossen sein.

 

 

 

Costa Rica, 05.04.2016

Der wahre Grund der hohen Lebensmittelkosten in Costa Rica

Lange Zeit galten die teureren Produktionskosten in Costa Rica als Rechtfertigung f├╝r die unverh├Ąltnism├Ą├čigen Lebensmittelkosten. Nun stellte sich heraus, dass die Zollschranken gro├čer Lebensmittel-Unternehmen der wahre Grund sind.

Wieso sind die gleichen Produkte in den umliegenden Nachbarl├Ąndern so viel billiger als in Costa Rica? Und wie kann es sein, dass sogar einheimische Artikel in Panama sowie Nicaragua g├╝nstiger angeboten werden k├Ânnen?

Hierauf gibt es jetzt schockierende Antworten. Gro├če Unternehmen f├╝r Lebensmittelherstellung (z.B. Dos Pinos und Pipasa) sch├╝tzen sich durch hohe Zollschranken gegen die Konkurrenz aus der Nachbarschaft. Hier wird z.B. f├╝r den Import von Milch eine 65 % Steuer angerechnet. Dadurch, dass die Preise der Konkurrenten dementsprechend in die H├Âhe getrieben werden, k├Ânnen die costa-ricanischen Lebensmittelhersteller ihre Preise erh├Âhen und bleiben trotzdem noch der g├╝nstigste Anbieter auf dem Markt.

Weitere interessante Informationen zu Costa Rica finden sie hier.

 

 

Costa Rica, 28.12.2015

Fiesta, fiesta, fiesta

Zum Jahresende gibt es immer was zu feiern. Nat├╝rlich auch hier in Costa Rica werden um die Feiertage und Neujahr herum jede Menge Fiestas ausgerichtet! Hier ein kleiner ├ťberblick, was die kommenden Tage so ansteht:

Fiesta de los toros de Sámara, Guanacaste

Von Weihnachten bis ins neue Jahr hinein findet jedes Jahr in S├ímara die Fiesta de los Toros statt. Zehn Tage lang gibt es Unterhaltung mit Musik, Pferdeparade und dem Rodeoreiten auf den toros. Die Stiere werden hier nicht wie bei der Corrida get├Âtet! S├ímara ist beliebt bei internationalen G├Ąsten, aber w├Ąhrend der Fiesta de los Toros lassen sich auch viele Einheimische blicken.

Fiesta de Zapote, San Jos├ę

Wer den gr├Â├čeren Rummel mag, sollte sich auf in die Hauptstadt machen. In San Jos├ę finden vom 25. Dezember bis zum 3. Januar die Fiestas de Zapote statt. Essen, Stiere, Musik, Spiele, Achterbahn und Karussells und andere Tico-Traditionen gibt es hier. Es ist die gr├Â├čte Neujahrsfete des Landes, allerdings auch nicht gerade billig: Ein Tagesticket gibtÔÇÖs f├╝r 20 tausend Colones, also circa 40 US Dollar.

Und mehr FiestaÔÇŽ

Wer auf Reggea steht, f├╝r den ist vielleicht das Konzert der puerto-ricanischen Band Cultura Prof├ętica etwas. Das Konzert startet am Dienstag, 29. Dezember 2015 in Playa del Coco, der Eintritt kostet 17.500 Colones und die Tickets gibtÔÇÖs zum Beispiel in Nicoya, Liberia oder direkt in Playas del Coco.

F├╝r diejenigen, die gerade dem Festtagstrubel entgehen wollen, k├Ânnte das Yoga Festival in Cartago interessant sein. ÔÇ×Un nuevo comienzoÔÇť ÔÇô ein Neuanfang ÔÇô so hei├čt das eint├Ągige Festival, dass dieses Jahr am 27. Dezember erstmals stattfindet. Im Mittelpunkt stehen Reflexion ├╝ber das vergangene Jahr, Meditation und dazu gibt es gesundes Essen.

Da d├╝rfte doch f├╝r jeden was dabei sein! In diesem Sinne: Frohe Weihnachten und ein sch├Ânes neues Jahr!

Mehr Costa Rica News finden Sie hier

 

 

Santa Cruz, Costa Rica, 01.12.2015

Dengue kehrt zur├╝ck nach Guanacaste

Es gibt wieder Dengue F├Ąlle in Costa Rica, Guanacaste und in anderen Landesteilen. Es ist nicht so heftig wie vor zwei Jahren und bei den meisten Patienten dauert die Krankheit auch nur ein paar Tage an.

Santa Cruz am meisten betroffen

Das Kanton Santa Cruz in Guanacaste ist am st├Ąrksten vom Denguefieber betroffen. In den letzten Monaten mussten bis zu 100 F├Ąlle pro Woche behandelt werden.

Das Denguefieber ist eine Viruskrankheit, die durch Moskitos ├╝bertragen wird. Dengue ist vor allem in tropischen Regionen wie Mittelamerika weit verbreitet. Bei rechtzeitiger Behandlung erholen sich die Patienten nach einigen Tagen, bei Nichtbehandlung kann die Krankheit jedoch t├Âdlich enden.

Bis November dieses Jahres wurden im Kanton Santa Cruz ├╝ber 800 F├Ąlle gez├Ąhlt und seit August spricht man von einer Epidemie. Vor allem im November und Dezember ist das Risiko besonders hoch, da es in der ├ťbergangsphase von Regen- zu Trockenzeit zu Wasserablagerungen kommt, welche als Brutplatz f├╝r die Moskitos dienen.

Schutz und Vorbeugung

Aus anderen Regionen Costa Ricas wird Unterst├╝tzung bei der Ausr├Ąucherung geboten, jedoch sei damit die Epidemie nicht zu bek├Ąmpfen, so Gesundheitsspezialist Warren Chavarria. Ebenso wichtig sei es, die m├Âglichen Brutstellen zu beseitigen. Ein Flaschenverschluss reicht den Moskitos aus, sich zu entwickeln.

Costa Rica Reisende sch├╝tzen sich am besten, indem sie sich von Brutstellen fernhalten und Moskitostichen mit Schutzprodukten und Insektengittern vorbeugen.

In den meisten Teilen Guanacastes ist die Situation allerdings nicht wirklich gravierend. Au├čerdem kann man davon ausgehen, dass durch die Wetter├Ąnderung seit gut einer Woche der Moskitobestand drastisch zur├╝ckgehen wird bzw. schon zur├╝ckgegangen ist.

Mehr Neuigkeiten aus Costa Rica, Guanacaste, Sámara

 

 

 

Rodelrampe in der City Mall

Alajuela, 21.11.2015

Wei├če Weihnacht in Costa Rica!

Heute ist es soweit ÔÇô in Costa Rica segeln die ersten Schneeflocken in Richtung Boden. Aber nat├╝rlich nicht ├╝berall, sondern nur in dem Schnee-Erlebniscenter ÔÇ×Snow FunÔÇť, der heute in der neuen City Mall in Alajuela seine Tore ├Âffnet.

Er├Âffnung des Centers

Die Familienattraktion wird 70 Tage w├Ąhrend der Weihnachtszeit ge├Âffnet sein. Um 7 Uhr morgens gab es heute zur Er├Âffnung eine zehnmin├╝tige Schneeshow mit Licht und Musik. Diese kann man alle halbe Stunde erneut bestaunen.

Preise und Leistungen

Die Preise der verschiedenen Pakete rangieren zwischen 4500┬ó und 20000┬ó. Daf├╝r kann man die 42 Meter lange und 10 Meter hohe Schneerampe herunter rodeln, an Schneeballschlachten teilnehmen oder Schneem├Ąnner bauen.

Der erste Schnee f├╝r Costa Rica

Das Franchise ist neu f├╝r das Land, aber es war bereits an anderen Stellen erfolgreich - wie beispielsweise Peru, Ecuador, Kolumbien und Mexiko.

Da viele Ticos und Ticas in ihrem Leben noch nie Schnee zu Gesicht bekommen haben, ist ÔÇ×Snow FunÔÇť eine witzige Idee und wird mit Sicherheit einige Besucher anlocken. Ein Spa├č f├╝r Gro├č und Klein!

Mehr Infos und Fakten ├╝ber die neue City Mall gibt es auf dem Blog f├╝r relaxte Reisetipps in Costa Rica.

 

 

tierische Retterin

San Jose, 19.11.2015

Ein Papagei als Lebensretter

Von sprechenden Papageien hat man ja bereits geh├Ârt. Gerne plappern sie vor sich hin und reden und nach. Dass sie aber auch mehr als das k├Ânnen, zeigte sich in einer Siedlung nahe San Jose.

Fuego, fuego!

Der gr├╝ne Papagei Betty rettete n├Ąmlich seine Besitzer vor einem Brand. Er bemerkte die Flammen in einem Nachbarhaus und rief daraufhin ÔÇ×Fuego, fuego!ÔÇť also auf Deutsch ÔÇ×Feuer, Feuer!ÔÇť. Erst nachdem der Papagei lautstark darauf aufmerksam gemacht hatte, bemerkte sie die Gefahr, berichtete die Besitzerin Grettel Pereira. Daraufhin floh sie mit ihrem Mann und ihrem Kind auf dem Haus. Die Warnung von Betty kam so rechtzeitig, dass die Familie au├čer sich selbst ebenfalls noch einige Wertgegenst├Ąnde und M├Âbel retten konnten.

Gefiederte Heldin

Insgesamt wurden drei H├Ąuser durch den Brand besch├Ądigt. Dank der aufmerksamen Papageidame wurde jedoch keiner verletzt.

V├Âgel als Warnsignal

Schon fr├╝her nahmen Bergwerkarbeiter Kanarienv├Âgel mit in die Gruben, da diese viel schneller auf gef├Ąhrliche Gase in der Luft reagieren als Menschen. Wenn die V├Âgel ohnm├Ąchtig wurden, war das ein Zeichen f├╝r die Arbeiter den Stollen so schnell wie m├Âglich zu verlassen um nicht auch das Bewusstsein zu verlieren.

Im Gegensatz zu den Kanarienv├Âgeln war sich Betty allerdings dessen bewusst, was sie da tat. Dass sie und ihre Artgenossen nicht nur wahllos daher plappern, sondern die Intelligenz besitzen, Zusammenh├Ąnge herzustellen, zeigten bereits einige Experimente und jetzt auch der Fall des kleinen, gr├╝nen, heldenhaften Papageis.

Weitere Neuigkeiten gibt es auf der Costa Rica Guanacaste Webseite.

 

 

Hilfe f├╝r streunende Tiere

Cartago, 14.11.2015

Hilfe f├╝r Cartagos Stra├čenhunde

Cartago war lange als Pilgerst├Ąttte f├╝r Katholiken bekannt, die Costa Ricas Mutterpatronin, ÔÇ×La Virgen de Los AngelesÔÇŁ aka. ÔÇ×La NegritaÔÇť, ehren wollen. Leider wurde der Ruf dieser Stadt von einem anderen, weniger sch├Ânen begleitet.

Ein streunender Hund f├╝r jede Stra├če

Jedes Jahr str├Âmen im August tausende Pilger in die Kathedrale in Cartago, einige von ihnen werden von ihren treuen Haustieren verfolgt. Doch wenn es an der Zeit ist nach Hause zu gehen, werden viele dieser pelzigen Begleiter zur├╝ckgelassen. Im Anschluss an die Wallfahrt 2014 erschienen 70 neue Stra├čenhunde auf Cartagos Stra├čen.

Zwar kann man nicht mit Sicherheit den Grund benennen, wieso die Hunde nicht wieder mit ihren Besitzern heimgegangen sind, ihre Anwesenheit bleibt jedoch ein Problem, mit dem man rechnen muss.

Ein vor├╝bergehendes Zuhause

Wie sich herausstellte ist Cartago ein eher freundlicher Ort zum Verweilen, wenn du ein Vierbeiner bist. Eher in diesem Jahr veranstaltete die Stadt einen Marsch um von den Gesetzgebern h├Ąrtere Strafen f├╝r Tierqu├Ąler zu fordern. Jetzt plant B├╝rgermeister Rolando Rodriguez noch einen Schritt weiter zu gehen.

Die Stadt Cartago plant 75.000.000? (ungef├Ąhr 141.000$) in eine neue Hundeschule f├╝r Streuner zu investieren. Die Location, die auf Stadteigentum in Coris gebaut wird, wird 120 Tiere unterbringen k├Ânnen und leistet medizinische Dienste, f├╝hrt Kastrationen durch und bereitet die Hunde auf einen Adoption vor. Das ultimative Ziel der Einrichtung wird sein, eine neue, best├Ąndige Heimat mit verantwortlichen Familien f├╝r die Streuner zu finden.

Offizielle Stimme

ÔÇťDas wird ein Ponier auf diesem Gebiet werden, geleitet von Tier├Ąrzten und Freiwilligen. Au├čerdem wird es jemanden geben, der daf├╝r verantwortlich ist, Trainingsgespr├Ąche zu f├╝hren, vor allem mit Kindern und dar├╝ber, wie sie diese Tiere behandeln solltenÔÇť, erkl├Ąrt Rodriguez.

Bau der Einrichtung

Die Bauarbeiten beginnen diesen Monat. Ge├Âffnet wird das Center voraussichtlich n├Ąchsten Februar.

F├╝r Tiere aller Art, die in Not sind, wird derzeit auch der Bau der ersten Tierklinik in Costa Rica geplant.

 

 

Gefahr f├╝r die Natur

Costa Rica, 09.11.2015

Costa Rica sagt: Weg mit der Plastikt├╝te!

Die legislative Versammlung der Umweltkommission genehmigte am Donnerstag das Hinzuf├╝gen eines neuen Artikels des Gesetzes 8839 ├╝ber die Abfallbewirtschaftung, das - sofern von der Vollversammlung verabschiedet - Unternehmen verbieten w├╝rde Produkte in Einweg-Plastikt├╝ten zu verpacken.

Frist von 5 Jahren

Der Vorschlag w├╝rde den Unternehmen f├╝nf Jahre geben, das Benutzen von nicht biologisch abbaubaren Plastikt├╝ten zu stoppen. Superm├Ąrkte und andere L├Ąden m├╝ssten dann den Kunden Taschen aus wiederverwendbaren Materialien oder biologisch abbaubaren Kunststoff anbieten.

Es gibt Ausnahmen

Nicht biologisch abbaubares Kunststoff w├╝rde nur f├╝r die Erhaltung oder den Schutz von Lebensmitteln oder anderen Produkten, bei denen die Verwendung von alternativen Verpackungsmethoden nicht m├Âglich ist nicht ausgeschlossen werden.

Strafe bei Nichteinhaltung

Zus├Ątzlich zu dem Verbot, bringt die vorgeschlagene ├änderung hohe Geldbu├čen bei Nichteinhaltung mit sich.

Was passiert als n├Ąchstes?

Sollte der Vorschlag genehmigt werden, h├Ątten Experten aus dem Gesundheitsministerium und dem Umweltministerium einen Zeitraum von sechs Monaten, um die Schritte zu skizzieren, die neuen Regelungen umzusetzen und die Kriterien zu definieren, nach denen Plastikt├╝ten als biologisch abbaubar definiert werden k├Ânnten.

Warum es wichtig ist, Plastikm├╝ll zu minimieren, kann man auch bei den Costa Rica Dschungelnews nachlesen.

 

 

Feiern in Costa Rica

Costa Rica, 31.10.2015

Happy Halloween!

Heute ist der 31. Oktober und damit auch Halloween. In vielen Teilen der Erde wird dieser Tag ├Ąhnlich gefeiert: mit Kost├╝men, geschnitzten K├╝rbissen und S├╝├čigkeiten.

In Costa Rica feiert man allerdings neben den ganzen modernen Partys auch den traditionellen Maskerade-Tag, den ÔÇ×Di├í de la MascaradaÔÇť.

K├╝nstler toben sich kreativ an den aufwendigen Kost├╝men aus, die aus Gewandt und einem riesigen Pappmaschee-Kopf bestehen. Oft werden ber├╝hmte Pers├Ânlichkeiten wie Fu├čballspieler, Schauspieler oder Politiker nachgeahmt. Des Weiteren sind die Kost├╝me ÔÇ×la gigantaÔÇť (die gigantische Frau), ÔÇ×el diablilloÔÇť (der kleine Teufel), und ÔÇ×la calaveraÔÇť (der Totenkopf) sehr beliebt und d├╝rfen bei keiner Parade fehlen.

Gefeiert wird, indem auf den Stra├čen zu Musik getanzt wird. Die Bands nennen sich ÔÇ×comparsaÔÇť und heizen die Zuschauer kr├Ąftig an.

Wie und wo auch immer ihr feiert, habt einen tollen Tag!

Weitere Infos zum D├şa de la Mascarada gibt es bei den Costa Rica Duschungelnews.

 

 

 Mexiko & Costa Rica, 24.10.2015

ÔÇ×PatriciaÔÇť ÔÇô wirklich der st├Ąrkste Hurrikan oder alles hei├če Luft?

Patricia wird bereits der m├Ąchtigste Hurrikan in der Geschichte genannt. Das ist auch der Grund daf├╝r, dass das Ph├Ąnomen sehr bedrohlich f├╝r die mexikanische Nation werden kann. Es wird erwartet, dass Mexiko das einzige Land ist, das von ÔÇ×Patricia" betroffen ist.

Keine guten Aussichten

Windgeschwindigkeiten von 325 Kilometern pro Stunde wurden bereits aufgezeichnet. Wetter-Experten k├╝ndigten deshalb gewaltige und katastrophale Ereignisse f├╝r Mexiko an.

ÔÇ×Es ist sehr wahrscheinlich, dass das Auge von Patricia Playa Perula und Chamela, der Strand im s├╝dlichen Bundesstaat Jalisco und 95 Kilometer westlich-nordwestlich von Manzanillo, Colima am Ende des Nachmittags erreicht, ÔÇť sagt der National Weather Service in Mexiko gestern.

Auch vom Weltraum aus sah der Hurrikan mehr als bedrohlich aus.

Besser Vorsicht als Nachsicht

Jetzt tarf ÔÇ×PatriciaÔÇť in der N├Ąhe des popul├Ąren Strandorts Puerto Vallarta auf Land. Die zahlreichen Touristen (15.000) wurden zuvor in Notunterk├╝nften Sicherheit gebracht. Doch die Sch├Ąden vielen geringer aus als erwartet. B├Ąume wurden entwurzelt und Autos von den Windst├Â├čen erfasst.

Einige Schulen lie├čen auf Grund der Sturmwarnung ihre Tore geschlossen und auch drei Flugh├Ąfen stellten ihren Betrieb ein. "Das Risiko ist weiterhin hoch", sagte Innenminister Miguel ├üngel Osorio Chong, nachdem der Wirbelsturm in der Bucht von Tenacatita auf Land getroffen war. "Sch├╝tzen Sie sich und folgen Sie den Anweisungen des Zivilschutzes", schrieb Pr├Ąsident Enrique Pe├▒a Nieto auf Twitter. Weiterhin verlegte die Regierung Soldaten und Polizisten ins Gefahrengebiet. Im ganzen Land wurden Sammelstellen f├╝r Sachspenden und Lebensmittel eingerichtet.

Noch keine Entwarnung

Wie das Hurrikanzentrum in Miami mitteilte, traf das Auge des Sturms in der N├Ąhe von Ciuxmala auf Land, rund 85 Kilometer westnordwestlich der Hafenstadt Manzanillo. Zwar kam er nicht auf die zuvor gemessenen Windgeschwindigkeiten, sei aber weiterhin ein gef├Ąhrlicher Hurrikan der Kategorie 5.

Costa Rica bleibt verschont

Laut Berichten des National Meteorological Institut (IMN) wird Hurrikan Patricia keine Auswirkung auf Costa Rica haben. Es wird zwar immer wieder zu Regen und Schauern kommen, vor allem in der Central Valley und an der Pazifikk├╝ste, aber dies ist der Regenzeit geschuldet h├Ąngt nicht mit dem Hurrikan zusammen.

Hier gibt es mehr Informationen zum Costa Rica Wetter und Klima.

 

 

Ungepflegte Schotterstra├če
Calle de Lastre

Guancaste, 20.10.2015

Geldsegen f├╝r Stra├čenreparaturen in Guancaste

Circa ┬ó63 Milliarden werden an die 81 Gemeinden der Provinz verteilt, um die Stra├čen des Kantons zu reparieren nach dem Gesetz 18001 (Gesetz zur ├ťbertragung von Befugnissen). Nach einer langen Diskussion im Kongress am 12. Oktober entschieden sich 36 Gesetzgeber dazu das Gesetz f├╝r das Projekt zu unterst├╝tzen.

Gro├če Ver├Ąnderungen f├╝r Transportwege

Mit dem neuen Gesetz wird jede Gemeinde in Guancaste etwa ┬ó770 Millionen erhalten, die dazu dienen, die schlechten Zust├Ąnde der Stra├čen auszubessern. Das Geld wird ├╝ber eine Zeitspanne von drei Jahren (2016-2018) investiert. Stra├čen, B├╝rgersteige, Fahrradwege, Fu├čg├Ąngerzonen, Parks, Br├╝cken, Abwasserkan├Ąle und auch Stra├čenkennzeichnungen werden in das Projekt mit aufgenommen.

Ein Gewinn f├╝r die Einwohner

Laut Guancastes Gesetzgeber Juan Marin werden die gr├Â├čten Gewinner dieser ├ťbereinkunft die B├╝rger sein, denen demnach bessere Stra├čen zur Verf├╝gung stehen.

Diese Vorteile und tragen zu einer deutlichen Verbesserung in den Gebieten, auf Stra├čen f├╝r Produktion, f├╝r den Tourismus, f├╝r die St├Ądte, den Bau von Gehwegen, bei der Verbesserung des nationalen Stra├čennetzes und der Verkehrssicherheit in den Schluchten bei", berichtete Marin.

Schwere Last aber keine Kraft

Gesetzgeber Maureen Clark von der Nationalen Befreiungspartei (PLN - Partido Liberaci├│n Nacional) kommentierte, dass die Gemeinden eine sehr gro├če Verantwortung und wenig Ressourcen haben. "Sie haben eine gro├če Verantwortung und die Mittel sind nicht genug. Wir haben die Unf├Ąhigkeit der Zentralregierung gesehen, vor allem in der Erf├╝llung ihrer Aufgaben. Die Kommunen sind f├╝r 80% der Netze des Kantons zust├Ąndig und sie haben nicht einmal ein Viertel der Mittel, damit umzugehen ", sagte Clarke.

 

weitere Artikel: Strassen und Bustransport in Costa Rica