Costa Rica Fotos

 

Wir hatten fast immer eine Kamera bei uns, um unsere Eindrücke festzuhalten. Hier sind nur einige unserer Fotos, die wir bei unseren Mountainbike-Touren gemacht haben. Viel Spaß beim Anschauen.

 

 

 

Mantelbrüllaffen,(Araguatos oder einfacher Congos) sind die häufigsten von uns beobachteten Tiere in Costa Rica. Sie treten in Rudeln auf und wandern von Gebiet zu Gebiet. Unüberhörbar ist ihr röhrendes Geschrei, vor allem in der Morgendämmerung. Von den Männchen werden die jungen Tiere von Baum zu Baum geführt.

 

 

Den Weißrüsselbären, (Nasua narica, hier Pizote genannt) trafen wir in Costa Rica häufig an. Er ist ein Verwandter des Waschbären (Procyon lotor, hier Mapache genannt), den man an seiner typischen maskenartigen Gesichtszeichnung erkennt. Die Fellfarbe des Nasenbärs ist unterschiedlich und kann nach einem Fellwechsel völlig anders aussehen. Sie werden sehr zutraulich und wurden von uns mit Bananen gefüttert. Nasenbären, die oft in größeren Gruppen auftreten, haben schon so manchen Touristen geschockt, nachdem die lieben Tiere sich plötzlich über deren Frühstück hermachten.

 

Krokodile (Crocodilia, hier Cocodrilo genannt) sind in fast allen Flüssen in Costa Rica anzutreffen.

Man unterscheidet zwischen Spitzkrokodilen und Krokodilkaimanen. Spitzkrokodile sind der Familie der Echten Krokodile zugeordnet und die Kaimane der Gruppe der Alligatoren. Obwohl die Kaimane wesentlich langsamer sind, werden sie doppelt so alt. Des Öfteren fanden wir an den Flüssen Warnschilder: "Vorsicht, Krokodile!"

Die nachtaktiven Gürteltiere (Cingulata) ernähren sich überwiegend von Insekten, vorzugsweise Ameisen und sind nahe Verwandte der Faultiere und Ameisenbären. Die fast blinden Tiere sind mit harten Platten geschützt, die fast den ganzen Körper abdecken.

 

 

Der Grüne Leguan (Iguana iguana, hier Iguana genannt)erinnert uns mit seinem Nackenkamm an die Zeit der Dinosaurier. Sie sind Vegetarier und können eine Körperlange von bis zu 2 Metern erreichen. Oft trifft man sie auf Bäumen, da sie perfekt klettern können. Der Leguan ist streng geschützt und steht unter Artenschutz. Trotzdem wird er manchmal von den Einheimischen gefangen und verspeist.

Der Strand bebt, wenn sich tausende von Landeinsiedlerkrebsen (Pagurus bernhardus) mit ihren Häuschen auf ihrem Rücken an den Stränden von Guanacaste in Bewegung setzen. Der Biologe Dr. Karsten Mueller von der Universität Rostock, den wir hier zufällig im Hotel trafen, berichtete uns, dass die Einsiedlerkrebse zur Fortpflanzung sowohl das Meer als auch die nahen Mangroven brauchen.

 

 

Der Kolibri (pica flor)ist der kleinste Vogel der Welt. Selbst der größte unter ihnen, der Riesenkolibri, bringt ein Gewicht von nur 20g auf die Waage. Er schwirrt schon direkt nach Sonnenaufgang mit rund 80 Flügelschlägen pro Sekunde durch die Lüfte. Kolibris ernähren sich von Insekten, die sie während des Fluges fangen und Nektar, den sie aus den Blütenpflanzen saugen.

 

 

Die Hellroten Aras (Ara macao)kommen in Costa Rica nur an der Pazifikküste vor und sind wegen ihrer bunten Federn stark gefährdet. Die größten Papageien der Welt fliegen paarweise von Baum zu Baum, um gemeinsam ihre Nahrung aufzunehmen.

 

 

Der Schwarzkopftrogon (Trogon melanocephalus) ist in Costa Rica nur im Nordwesten anzutreffen und ernährt sich vorweigend von Insekten, Früchten und anderen Wirbellosen. Sie graben mit dem Schnabel und den Füßen in morschen Bäumen oder Termitenhügeln eine Höhle, um darin zu brüten.

 

 

Man trifft nahezu überall an der Pazifikküste auf die begnadetsten Segelflieger und Sturztaucher der Welt, die Braunpelikane (Pelecanus occidentalis). Sie ernähren sich, mit wenigen Ausnahmen, fast ausschließlich von Fischen.

 

 

(Text by Marie Berensen Schuldhardt, Fotos Blanca )