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Wasserkraftwerk in Limon
erneuerbare Energien Costa Rica

Costa Rica – Immer wieder ein Vorzeigeland (28.11.2017)

Costa Rica kommt seinem großen Ziel, bis zum Jahr 2021 vollständig Klimaneutral zu sein immer näher. Die aktuellen Schlagzeilen schreiben: Das zentralamerikanische Land hat einen neuen Rekord aufgestellt und erzeugt seit 300 Tagen Strom aus erneuerbaren Energien…

Geht doch! Wieder einmal sollten Wir uns ein Beispiel an Costa Rica nehmen, welches sich in Puncto Fortschritt mittlerweile zu einem wahren Vorreiter entwickelt. Neben Naturschutz und Ökotourismus steht nämlich noch viel mehr auf dem Programm: Der totale Verzicht auf fossile Brennstoffe! Und das war in diesem Jahr ganze 300 Tage möglich – im Jahr 2015 waren es 299 Tage – und somit wurde ein neuer Rekord erreicht.

Woher kommt der Strom?

Die große Frage die man sich bei dem Ganzen stellt: Woher kommt all die erneuerbare Energie? Diese Frage lässt sich einfach beantworten: 78,26% des Stromes stammt aus Wasserkraftwerken, 10,29% aus der Energie des Windes, 10,23% aus Erdwärme und 0,84% aus Biomasse und Sonnenenergie. Geschäftsführer Carlos Manuel Obregón, Geschäftsführer des costaricanischen Institut für Elektrizität (ICE) verkündete dieses erfreuliche Ergebnis am 17.11.2017.

Auf der Zielgeraden

Das Jahr 2021 - und somit auch das Vorhaben komplett auf erneuerbare Energien zurückzugreifen -rücken immer näher. Um dieses Ziel zu erreichen haben sich die Ticos ordentlich ins Zeug gelegt und das größte und leistungsfähigste Wasserkraftwerk Zentralamerikas gebaut. Der Stausee befindet sich in der Provinz Limón im Osten des Landes. Mit einer Staumauer, welche einen halben Kiolometer lang und 130 Meter hoch ist, und einer Größe von 700 Hektar, handelt es sich neben dem Ausbau des Panamakanales um das fortschrittlichste und größte Projekt zu Gunsten der Infrastruktur in ganz Mittelamerika. Watson schreibt: „Wenn die Turbinen des Wasserkraftwerks Reventazón anlaufen, geht in halb Costa Rica das Licht an. Mit einer Kapazität von 305,5 Megawatt kann der Staudamm über eine halbe Million Haushalte mit Strom versorgen.“

Klein aber fein

Wie man sieht sind es oftmals die kleinen Staaten, welche sich zu wahren Energie-Musterknaben mausern, und nicht die großen Nationen. Diese sollten sich definitiv eine Scheibe von Costa Rica abschneiden und ebenfalls etwas zum Schutz der Umwelt und zur Verringerung des Klimawandels beitragen.

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